Aktuelle Nachrichten

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Immobilien-Nachrichten

(bfw) „Die Bundesregierung hat Enteignungen völlig zu Recht eine Absage erteilt“, kommentiert BFW-Präsident Andreas Ibel die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. „Der große Wohnraummangel in Ballungszentren lässt sich nicht durch die Enteignung von Wohnungsunternehmen, sondern nur durch mehr bezahlbaren Neubau lösen. Genau hier liegt aber die Crux in der Realität: Viele Kommunen erschweren den Wohnungsneubau, statt ihn zu erleichtern. Dadurch wird der Wohnraummangel weiter verschärft und populistische Scheinlösungen erhalten Auftrieb!“

Union und SPD wollten eigentlich in den nächsten Jahren 1,5 Millionen Wohnungen bauen. Doch die Zahl der Baugenehmigungen ist zuletzt sogar zurückgegangen. Auch andere Faktoren dämpfen den Bauboom.

Immobilien müssen den Anforderungen einer sich stetig verändernden Gesellschaft genügen sowie in ausreichendem Maß am Markt verfügbar sein, so dass die Funktionsfähigkeit, des Marktes sichergestellt wird. Die für die Legislaturperiode 2019-2024 wichtigen Themen und Forderungen der deutschen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft werden in diesem Positionspapier dargestellt.

Der Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Dr. Andreas Mattner, sieht im Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur Reform der Grundsteuer „Licht und Schatten“. Mattner sagte: „Ein Jahr nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über eine Reform der Grundsteuer will das Ministerium nun endlich Nägel mit Köpfen machen. Wir haben immer für ein einfaches und unbürokratisches Flächenmodell plädiert. Nach langen Diskussionen der vielen Beteiligten schickt das Ministerium beim Thema Wohnen nun aber ein immer noch komplexes, wertorientiertes Modell ins Rennen. Immerhin: Bei Wirtschaftsimmobilien scheinen unsere Hinweise angekommen zu sein, zusätzliche Belastungen sind nicht zu erwarten, wenngleich wir noch weit entfernt von einem einfachen Verfahren sind.“

Der Auftragseingang stieg im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um 18,2 Prozent auf rund 5,9 Milliarden Euro. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes ist dies der höchste jemals gemessene Wert an neuen Aufträgen in einem Januar. Bereinigt um Preissteigerungen und den Effekt von Kalendertagen lag das Plus bei 11,6 Prozent. Der starke Wohnungsbau und höhere staatliche Investitionen in die Infrastruktur treiben die Branche seit längerem an. Die Wiesbadener Behörde berücksichtigt Betriebe des Bauhauptgewerbes mit mehr als 20 Mitarbeitern. Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) sowie etwa von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau).

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, kritisiert, dass laut Entwurf des Finanzplans des Bundes bis 2023 die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung weiterhin nicht vorgesehen ist.